Idyllische Freiluftgalerie – Der Skulpturenweg

Kleinsteinbach ist Pfinztals kleinster Ortsteil und kann doch mit etwas Besonderem aufwarten: dem Skulpturenweg Pfinztal. Idyllisch gelegen, präsentiert er sich mitten im Ort entlang des Bocksbachs. Mit einem ungewöhnlichen Konzept hat die Gemeinde Kunst und Natur verknüpft. Der Skulpturenweg ist eine Art Freiluftgalerie, die Gemeinde quasi die Galeristin, die den Künstlerinnen und Künstlern die Möglichkeit der Ausstellung ihrer Objekte bietet, ohne diese ankaufen zu müssen. Sie gewährt eine pauschale Vergütung, bringt Hinweistafeln an den Kunstwerken an, bewirbt den Skulpturenweg und verhilft so den Künstlerinnen und Künstlern zu neuem Bekanntheitsgrad. 

Der Skulpturenweg ist ein naturnah angelegter Spazierweg von etwa einem Kilometer Länge, der das bereits bestehende thematische Wegenetz Pfinztals ergänzt. Er wurde 2001 der Bevölkerung übergeben und ist seit dieser Zeit seiner Bestimmung, Kunst und Natur zu verbinden und zu den Menschen zu bringen, durchaus gerecht geworden.

Nicht alle der ersten Ausstellungsstücke sind heute noch vorhanden. An manchen hat der Zahn der Zeit deutliche Spuren hinterlassen, manche wurden verkauft oder durch neue ersetzt; manche konnten durch Ankauf gesichert werden. Die „Dame mit rotem Schuh“ des Künstlers Gregor Oehmann ist das „Erkennungszeichen“ des Skulpturenweges und befindet sich am Ende des Weges an der Bockstalstraße.

Kunstwerke, wie „Palast der Winde“, ein Werk aus Maulbronner Sandstein von Don Giorgio oder „Bobo“ von Manfred Martin, machen neugierig auf weitere Exponate.

Skulpturenweg-Initiative Pfinztal e.V.
Der Verein wurde am 26. September 2006 in Pfinztal-Kleinsteinbach gegründet. Er setzt sich zum Ziel, den Skulpturenweg in Kleinsteinbach weiter zu beleben und ins Bewusstsein der Öffentlichkeit, über Pfinztal hinaus, zu bringen. Kunst in Verbindung mit der Natur soll für jeden zugänglich und erlebbar sein.

Weitere Informationen unter: https://swip-pfinztal.de

Text: Gemeinde Pfinztal
Foto: Bobo: Gemeinde Pfinztal
Foto: Skulpturenweg: Michael Seher